Bolivien

salar_sunsetBolivien, das höchste und abgeschiedenste Land Südamerikas, wird auch als das „Tibet Amerikas“ bezeichnet.

Exotisch und noch recht wenig besucht, ist es aber auch ein Land der Superlative: die höchstgelegene Großstadt der Welt (4100m), der größte Salzsee der Welt (12.000 km2), die (ehemals) gefährlichste Straße der Welt, der höchstgelegene (kommerziell schiffbare) See der Welt, eine der welthöchsten Biodiversitäten in Flora und Fauna, der höchste erkaltete Vulkan der Welt (6500m).

Es bietet die mit am kältesten, wärmsten, windigsten, trockensten und salzigsten Orte dieser Erde. – Das Einzige, was es hier nicht gibt: Anschluss an ein Meer.
Bolivien ist unglaublich reich an wunderschöner Natur und vielseitigen Landschaften, Bodenschätzen und Kultur. Das Altiplano in der breitesten Hochebene der Anden, die Täler mit ihren kolonialen Städten und die gewaltigen Wälder des Amazonas bestimmen die große Vielfalt der Landschaft.

Hier befinden befinden sich gleich sechs Objekte des UNESCO-Welterbes.
Über 60% der Bevölkerung verstehen sich als indigen und leben weiter die Traditionen ihrer Vorfahren, die traditionellen Sprachen wie Quechua und Aymara spielen weiterhin eine wichtige Rolle, ebenso wie der Glaube an „Pachamama“, die „Mutter Erde“. – Bolivien ist das am ausgeprägtesten indianische Land auf dem ganzen amerikanischen Doppelkontinent.
Es mag eines der ärmsten Länder Lateinamerikas sein, doch so vielseitig, faszinierend und dazu noch günstig, ist Bolivien ein ideales Reiseland für Individualreisende und Rucksacktouristen.

Fremde Reisende haben erst vor kurzem angefangen, dieses Land voller natürlicher Anziehungskraft, mysteriöser alter Zivilisationen, kolonialer Schätze und einer unvergleichlichen nationalen Musik zu entdecken. Bolivien ist noch immer leicht unterbewertet und ziemlich unbekannt; damit blieb es aber auch von jeglichem Massen-Tourismus verschont.